Die Zauberharfe

ALLGEMEINES ZUM INSTRUMENT

Dieses Musikinstrument gehört durch seine Form, Anordnung der Saiten und Spielweise zu den seit Jahrtausenden bekannten Harfeninstrumenten. In der Bibel wird es in der Gruppe "Harfe, Psalter und Zither" bereits 40mal genannt. Die Bautradition wird in schriftlich und bildlich vorliegenden arabischen Quellen des 10. Jahrhunderts bekräftigt und weitergeführt.

Hier werden anscheinend römische Traditionen aufgenommen, da das Instrument nun "Quanun" heißt, lat. "Kanon" und synonym für "Gesetz" steht. Dieser Hinweis auf juristisches Gebiet hat seine Begründung in der Philosophie der Pythagoräer. Die Schule Platos erkannte die Fundamente der sichtbaren Welt in meßbaren Zahlen und Zahlenverhältnissen. Die Saiteninstrumente zeigten sowohl sichtbar optisch als auch hörbar akustisch den Zusammenhang der in einfachen Zahlenverhältnissen ausdrückbaren Töne. Hieraus entsteht die Erkenntnis eines unwandelbaren, von Gott gegebenen "Gesetzes", Kanon, Quanun. Diese Zahlenverhältnisse stimmen mit allen anderen Gesetzmäßigkeiten eines Bauplanes der sichtbaren Welt (z.B. auch der Planetenabstände usw.) überein. Bis ins 18. Jahrhundert hinein wurde kein Unterschied bezüglich einer strengen Namensgebung bei Saiteninstrumenten vorgenommen. Die hier vorliegende Harfenform wird noch im Jahre 1738 als "Harffe" überliefert. Erst anfangs des 20. Jahrhunderts wird aus museumstechnischen Gründen (!) die Trennung von "stehenden" Harfenformen gegenüber "liegenden" vorgenommen (Curt Sachs), wobei letztere "Zithern" als Pauschalbezeichnung erhalten. Das Bauteam der vorliegenden Zauberharfe hat nach Erforschung der geschichtlichen Situation wieder den ursprünglichen, historisch-tradierten und damit menschheitsgeschichtlich bedeutsamen Namen "Harfe" übernommen. II. Technische Erläuterungen Tabalugas Zauberharfe wurde von einem Team erstklassiger Fachleute aus dem Gebiet Instrumentenbau und Holztechnik konstruiert und jahrelang erprobt. Dadurch konnte in jeder Beziehung eine erstklassige Qualität der Verarbeitung und des Klanges erreicht werden. Der Baukörper besteht aus Ahornholz (Rahmen). Decke und Boden sind aus jeweils dreifach verleimten Birkenholz hergestellt.

Die Gesamtkonstruktion garantiert eine geprüfte hohe Bruchfestigkeit. Als klingender Bezug wurden Stahlsaiten gewählt. Sie sind sowohl recht unverwüstlich, wenn sie auf Höhe und Spannung ihres angegebenen Stimmtones bleiben, als auch stimmstabil gegenüber anderen Besaitungsarten. Die Harfe hat 21 Saiten, die durch alle Halbtöne (chromatisch) hindurch von A bis f laufen. Hierdurch ist es möglich, durch Verschieben der vorliegenden Notenseiten jedes Lied in hohen Lagen (Kinderstimme), mittleren Lagen (Kinder- und Frauenstimme), tiefere Lagen (Jugendliche, Erwachsene) zu singen. III. Die Noten Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Musikinstrument zu spielen: Auswendig, also ganz ohne Noten, oder eben nach vorgezeichneten Noten. Um den durchaus ganz besonderen Vorteil der speziellen Tabaluga-Notenschrift erkennen zu können, werden zwei Systeme gegenübergestellt: Beim Spiel auf einem Instrument nach üblicher Notenschrift läuft folgender Vorgang ab: 1. Die Augen sehen zu den Noten. 2. Sie fixieren aus dem Notenverbund jene Note, die gespielt werden soll. 3. Das Gedächtnis ordnet einen Finger zu. 4. Dieser Finger schlägt nun die Stelle auf dem Musikinstrument an, wo jener Ton, welcher der gesehenen Note entspricht, als richtig zugeordnet vermutet wird. 5. Das Gehör sagt nun als Kontrollinstanz, ob der erklungene Ton der Vorstellung des Notentextes entspricht oder daneben liegt; bei einem bekannten Lied ist das Melodiegedächtnis diese Kontrollinstanz. Durch sehr häufiges und zeitintensives üben wird der hier aufgezeichnete Weg bis zum Reflex verkürzt: Das Auge ordnet die Finger, und die Hand findet fast automatisch die richtige Stelle auf dem Instrument. Diese Fähigkeit ist nur durch tausende von Stunden "üben" zu erreichen. Beim Spielen auf der Harfe nach den vorliegenden speziellen Notenblättern ist folgender Vorgang zu bemerken: 1. Die Augen sehen zu den Noten. 2. Ein Finger zupft die Harfensaite dort, wo die Note steht. 3. Es erklingt immer die richtige Melodie. Der klingende Erfolg, das eigentliche Ziel aller Kinder / Schüler jeden Alters, stellt sich also bereits in der allerersten Stunde des "Unterrichts" ein! Es gibt derzeit folgende Notenmappen, deren musikalischer Inhalt meistens sofort zu spielen ist; hier nach Schwierigkeit geordnet: Kinderlieder für kleine Kinder ("Kuckuck" usw.). Darinnen Lieder durch das Jahr, Volkslieder, Wanderlieder, einige bekannte Kanons. Kinderlieder für größere Kinder, ein- und zweistimmig. Weihnachtslieder für Kinder und vor allem für die Eltern: ein- und zweistimmig. "Klassik" für Erwachsene: "Am Brunnen vor dem Tore" usw., ein- und zweistimmig. Musik der Barockzeit: Das Liederbuch des Johann Degen aus dem Jahre 1628. Dies ist vierstimmig! Die schönsten Lieder aus Peter Maffays Märchen von TABALUGA . Hierzu gibt es ein großes buntes Bilderbuch mit den Texten der Lieder, eine extra hergestellte CD mit "klassischem Sound", um dazu die Melodien auf der eigenen Harfe mitzuspielen. Diese Melodien sind auf farbigen Notenblättern im Buch enthalten.

PÄDAGOGISCHES KONZEPT

VORBEMERKUNG: Ausgangspunkt ist der Wunsch aller Kinder, selbst "richtig" Musik machen zu können. Früher kümmerte sich die eigene Großfamilie um eine klingende Umwelt. Man sang bei der Arbeit, in der Küche, Werkstatt und auf dem Feld. Am Sonn- und Feiertag übernahm die Kirche ihren feierlichen Part und hatte hunderte von Liedern durch das ganze Jahr hindurch. Heute kommen die musikalischen Vorbilder mehr aus den Medien und die Kinder lieben ihre Lieder.

Wie kommt man nun zur Musik? Singen ist das Eine, aber Kinder möchten auch wenigstens e i n Instrument spielen können. Da stellt sich die bekannte Hürde: Welches Instrument, ist es auch zu bezahlen, wird es auch genutzt? Die größere Hürde aber ist der Unterricht: Vom ÜBEN bestimmt, Vorspielen und Nachspielen, und überdies kostet solcher Unterricht sein Geld. Für rund 90% aller Familien ist Musikunterricht für mehrere Kinder nicht leicht oder gar nicht zu bezahlen Hier setzt die Rolle des Zauberers ein: Diese Harfe ist ein vollgültiges, richtiges Musikinstrument. Das Instrument spielte schon über Jahrhunderte hinweg seine Rolle in der Menschheitsgeschichte. Die Harfe, ein direkt-greifbares und damit be-greifbares Instrument. Keine Elektronik dazwischen, keine Mechanik, keine Automatik: Nur der Musiker selbst beeinflußt jeden Ton. Die Harfe ist nicht teurer als eine mittelgute Gitarre oder Altblockflöte. Sie ist so stabil, daß sie mehrere Generationen von Spielern aushalten wird.

Das Wichtigste aber: Das entnervende Üben gerade am Anfang des Spielens auf einem Instrument entfällt ganz, denn bekannte Kinderlieder können sofort richtig gespielt werden. Ältere Kinder, Jugendliche, denen z.B. die Musik Peter Maffays in den Ohren klingt, die die schönsten Melodien von TABALUGA nachsingen können, haben kaum Probleme, diese musikalisch auf höchster Ebene stehenden Stücke von Anfang an mit den bereitliegenden Noten und der Begleit-CD mitzuspielen: Dafür hätten sie mit jedem anderen Musikinstrument Jahre des Übens gebraucht! Die musikpädagogische Methode läßt sich hier sehr einfach und treffend darstellen: Zuerst beginnt man das Spiel auf der Harfe mit einem bekannten Lied. Kleine Kinder kennen z.B. "Kuckuck, ruft aus dem Wald". Dieses Notenblatt legt man unter die Saiten des Instruments, zeigt dem Kind die erste Note und dann den Notenweg zur zweiten und den folgenden Noten - und der Kuckuck erklingt wunderschön und "fehlerfrei". Das gibt sofort Motivation - die Kinder wollen dann meist gleich ihre Kunst ausprobieren und alle möglichen bekannten Lieder spielen. Dafür gibt es ja eine eigene Mappe. Bei dieser Gelegenheit tritt nun jener Effekt ein, den man aus der Ganzwort-Lese-Methode kennt: öfters auftauchende Graufelder (hier: Noten) werden als gleich erkannt. Damit lernt das Kind die verschiedenen rhythmischen Werte, also langsame und schnellere Notenwerte. Schulkindern darf man auch hier eines Tages die "richtigen" Namen immer wieder sagen: Viertel und Achtel, Halbe und Ganze, Pausen, Punktierungen. Das überanstrengt keineswegs die Merkfähigkeit des kindlichen Gehirns, denn vor dem Fernsehapparat sitzend lernen sie auch haufenweise Reklame-Namen usw... Diese Erfahrung des Zählwertes kann dann auf neue, unbekannte Lieder auf diesen Notenblättern übertragen werden. Oder: Bei den zweiten Stimmen der Notenmappen muß man ja auch zählen, um die erste Stimme richtig begleiten zu können. Vormachen - Singen - Nachspielen: Das ist eigentlich schon das ganze Geheimnis. Es gibt so viele Lieder - und Singen ist das Fundament aller Musik!

HEILPÄDAGOGISCHE TENDENZEN

Singen beeinflußt körperliches und geistig-seelisches Wachstum. Lieder sind überdies ein fast unendlich großer Schatz an Lebenserfahrung und Lebensweisheit. Die "ältesten bekannten "Sprüche" sind jene altgermanischen Heil- und Segenslieder, die auch heute noch ihre Wirkungen beim Schmerz von Kindern ("Heile, heile Segen... ") auszuüben vermögen. Hier nur eine Skizze heilpädagogischer Chancen mit dieser Harfe: a) Hilfen bei körpergerichteten Problemen oder Aufgaben: Sprechen ist ein sehr komplexer Lernbereich. Liedersingen unterstützt das Sprechen und gibt überdies rhythmische Hilfe bei langen Wörtern. Gezielt eingesetzte Lieder oder Reime vermögen bestimmte Sprechprobleme günstig zu beeinflussen. Die Feinmotorik der Hände und später einzelner Finger wird durch das Spiel mit den Harfensaiten trainiert: Ganz kleine Kinder dürfen zuerst mit einem Plektrum spielen (Gänse- oder Hühnerfeder, Kunststoff-Griffel, Ähnliches). Die Finger können auch einzeln trainiert werden ("Wer kann mit dem Mittelfinger das Lied spielen?"). Dann kommt das Training mit zwei Händen und verschiedenen Fingern. Analog zu kleinen Kindern kann dies auch im Altenheim trainiert werden! Bei diesen Übungen werden aber auch die Sinnesleistungen der Augen in Anspruch genommen: Es muß ja stets ein Notenweg verfolgt werden.

Hier wird ein Problem späterer schulischer Leistung trainiert. Möglicherweise wäre hier ein Ansatzpunkt gegen Legasthenie. Es ist ein wunderbares Zusammenspiel der körperlichen Fähigkeiten eins Menschen, wenn Finger und Sprechapparatur beim Zupfen und Singen richtig harmonieren! b) Hilfen zum geistig-seelischen Wachstum Lieder sind eine unerschöpfliche Fundgrube, ein unglaublicher Schatz an Lebensweisheit, Erfahrung, Geschichte, Problemlösung, Rätseln... Religionen kommen ohne Lieder überhaupt nicht aus, Nationen brauchen ihre Hymnen als Identifikation, Freude und Trauer haben ohne Lieder keine Brücke vom sprachlosen Gefühl hin zum mitfühlenden Verstand. Hier muß man schon bei den Kindern einen Schatz an Liedern aufbauen, wenn es die Schule nicht oder nicht mehr tut. Dann gibt es die seit Jahrhunderten segensvollen Lieder der Kirchen unseres christlich geprägten Abendlandes, und sie sind durch nichts zu ersetzen. Bei der Trauer des menschlichen Lebens vermögen sie Trost zu geben, in der Freude festlicher Stunden verbreiten sie ihr Licht und ihre Kraft. Ihre Strophen reichen oft für ein ganzes Leben, man sollte sie also singen können. Und große und kleine Komponisten haben aus solchen Liedern wunderbare seelische Welten gezaubert - sie stehen uns zur Verfügung, vor allem, wenn man ein Musikinstrument spielen kann! Melodien bestimmen den eigentlichen Sinn-Gehalt unserer Sprache, das, was oft hinter den dürren Worten steckt. Wie schön, wenn Eltern mit ihren kleinen oder größeren Kindern singen und musizieren können: Das ist echtes Familienleben, lindert oft Streit und Probleme, führt wieder zusammen. Hier kann das Musizieren mit der Harfe eine ausgesprochen soziale Komponente bekommen. Das Kind ordnet sich ein, schafft ein gemeinsames Erlebnis, erfährt die Kraft der kleinen oder größeren Gemeinschaft.

MUSIKTHERAPEUTISCHE TENDENZEN

Hier gibt es kein Rezept, das "Tabletten" zur Verfügung stellt. Die Musik ist hier Hilfe zur Selbsthilfe. Sie unterstützt eine heilende Idee. Für manche Kinder kann es bereits eine echte Lebenshilfe sein, wenn es bemerkt, daß "sein" gespieltes Lied auf der Harfe tatsächlich so klingt, wie es bisher gesungen wurde, also eine "richtige" Leistung vollbracht wurde: Selbstbestätigung, Selbsterfahrung positiver Art. Hilft das Spielen auf der Harfe z.B. beim Rhythmisieren von Wörtern (Kinder mit Hörschädigungen und daraus resultierenden Sprechproblemen), so ist dies eine echte therapeutische Leistung des Instruments und seiner Handhabung. Kann ein stets übernervöses Kind mehrere Strophen ruhig auf diesem Instrument spielen, so ist dies ebenso eine heilsame Erfahrung. Von überlaut-aggressiven Kids wird berichtet, daß sie minutenlang ganz konzentriert die Lieder Peter Maffays spielten .

Asoziale Probleme, also auch jene des Einordnens, werden durch gemeinsames Spiel auf mehreren Instrumenten langsam und sicher wegtrainiert, denn das Erlebnis gemeinsamer Stärke ist für alle Kinder (und Jugendlichen!) wesentlich. Diese soziale Fähigkeit gehört aber unbedingt zur Integration in Beruf, Familie, Gesellschaft - das Lernen-Können ist echte Therapie. Für ein Ehepaar mag das gemeinsame Spiel auf zwei Harfen abends viele kleine Lieblosigkeiten des vorangegangenen Alltags besser heilen als das Fernsehprogramm. Familientherapie ist aber auch die Vorbereitung eines Festes, Geburtstag mit Musik, Glückwünsche mit Musik, Weihnachten mit allen schönen Liedern ohne Konserve. Tabalugas Zauberharfe öffnet wie von ganz allein die Türe in ein Land voller Wunder, nämlich in das Land der Musik. Überdies harmoniert die Harfe ganz prächtig zu allen anderen Musikinstrumenten wie Blockflöten, Streichinstrumente Diese Harfe ist auch das erste Musikinstrument, welches geistig Behinderte voll zu integrieren vermag. Die Harfe kann Kinder zusammenführen und Freunde werden lassen, sie kann Familien an einen Tisch bringen, sie kann mit mehreren Familien schöne Nachmittage und Abende gestalten, sie kann im Kindergarten und in jeder Schule ihre Musik-Rolle spielen, sie kann in der Kirche den Laien die unglaubliche Chance echten musikalischen Gestaltens und der Aktivität zurückgeben Tabalugas Zauberharfe ist in unserer durchtechnisierten Welt ein wundervoller Ruhepol von Körper und Seele, der seine Wurzeln bei jenem Hirtenjungen David hat, der schon vor Jahrtausenden seine Welt verändern konnte

 

Zurück

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.

Willkommen zurück!

E-Mail-Adresse:
Passwort:
Passwort vergessen?

Bestseller

01. Triskilian "Triskilian"

15,50 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

02. Tasche für 21-s. Zauberharfe

59,90 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

03. Zauberharfe Notenmappe Band 3 Weihnachtslieder

24,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

04. Zauberharfe Notenmappe Band 1 Kinderlieder

24,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

05. Zauberharfe 25-s., Sopran-Altharfe g-g'', Bernstein, fertiges Instrument

398,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

06. Zauberharfe Notenmappe Band 5 Volkslied-Klassiker

24,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

07. Wolfgang Buck "Nedsulaud

15,50 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

08. Stimmgerät - chromatisch incl. Tonabnehmer

15,90 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

09. Zauberharfe 21-s. Set Nr.2 "honig"

325,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

10. Tasche für die 25-s. Zauberharfe Sopran-Alt

69,90 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

Newsletter-Anmeldung

E-Mail-Adresse:

Hersteller

Parse Time: 0.427s